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Grenzenlose Wildnis

Der gewaltige Nordwesten von British Columbia, die Heimat zahlreicher Indianerstämme, war noch bis vor wenigen Jahren das einsame Reich der Pelzhändler und Trapper. Ein Land majestätischer Fjorde und schneebedeckter Gipfel, kunstvoll geschnitzter Totempfähle und freundlicher Wildnisstädtchen. Ein einzigartiges Erlebnis sind die urzeitlichen Regenwälder auf den Queen Charlotte Islands. Unvergesslich bleiben die über den klaren Nachthimmel tanzenden Nordlichter. Abenteuerlich geht es auf dem Stewart-Cassiar Highway zu: von hier aus geht's nach Alaska und zum Yukon.



Queen Charlotte Islands (Foto: Tourism BC)

Die Städte hier im Norden bieten ein atemberaubendes Panorama: McBride zum Beispiel ist umgeben von den Cariboo und Rocky Mountains; Houston und Smithers schmiegen sich in das malerische Bulkley Valley. Der Stewart-Cassiar Highway (Highway 37) führt an der Ostflanke der Coast Mountains durch unberührte Wildnisregionen nach Norden ins Yukon Territory; seit einigen Jahren ist er eine beliebte Alternative zum Alaska Highway. Am Südende der Straße liegen inmitten hoher, gletscherbedeckter Berge die historische Stadt Stewart und ihr amerikanischer Nachbar Hyder in Alaska. Von hier geht es weiter nordwärts, vorüber an den himmelblauen Eisspalten des Bear Glacier über die lachsreichen Gewässer im Skeena Valley zum jadereichen Pionierort Dease Lake und dem alten Pelzhändlerposten Telegraph Creek. Mehrere große Wildnisparks liegen im Hinterland dieser fast unbesiedelten Region: Mount Edziza Provincial Park mit seinen Vulkankegeln, Spatsizi Plateau Wilderness Provincial Park und die Stikine Recreational Area. Im äußersten Norden der Provinz schließlich liegt Atlin, ein malerisches Goldgräberstädtchen aus der Zeit des Klondike Goldrush.
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